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Vogel am reißenden Fluss

Kakemono, Unikat, 125 x 58 cm
Artikelnummer: 6187

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hiroe Kasen von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 125 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hiroe Kasen
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf einem moosbewachsenen Stein inmitten strömenden Wassers balanciert eine Bachstelze, umrahmt von wehenden Schilfhalmen und den Zweigen einer Trauerweide. Im Hintergrund deutet ein geflochtener Bambuszaun auf die Nähe menschlicher Behausung hin – ein stimmungsvoller Ausschnitt japanischer Ufernatur, festgehalten in feiner, kontrollierter Tuschezeichnung mit dezenten Farbakzenten.

Das Kakemono ist auf Seide gemalt und trägt die Signatur beziehungsweise den Stempel von Hiroe Kasen aus der Shôwa-Zeit. Die sichere Linienführung im Gefieder und den Gräsern zeigt die genaue Naturbeobachtung, die für die Kachō-ga, die klassische Vogel- und Blumenmalerei, charakteristisch ist.

Die Achse des Rollbildes ist mit Beschlägen aus Knochen gefertigt. Bachstelzen gelten in der japanischen Mythologie als die Vögel, die den Urgöttern Izanagi und Izanami einst die Liebe lehrten, und tragen daher eine besondere symbolische Bedeutung. Ein feines, poetisches Werk für Liebhaber traditioneller japanischer Naturmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.