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Vogel und Blume

Kakemono, Unikat, 130 x 30 cm
Artikelnummer: 3473

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 30 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In lockerer, skizzenhaft wirkender Tuschemalerei mit zarten Farbakzenten ist hier ein kleiner Vogel im Flug festgehalten, der sich einer blühenden, in zartem Rosa gehaltenen Pflanze nähert. Wenige Halme und Blätter genügen, um die Szene zu verorten, während der größte Teil der Bildfläche bewusst leer bleibt und dem Motiv Raum zum Atmen gibt.

Diese als Kachô-ga bekannte Gattung der Blumen-und-Vogel-Malerei zählt zu den traditionsreichsten Themen der japanischen Kunst und verbindet genaue Naturbeobachtung mit einer eleganten, oft beinahe kalligrafischen Pinselführung. Die knappe, unaufgeregte Bildsprache dieses Werks steht in dieser Tradition und lässt viel Freiraum für die eigene Betrachtung.

Das Kakemono stammt aus der Meiji-Zeit, ist von Hand auf Papier gemalt und mit hölzernen Jikusaki versehen. Die Signatur am unteren Bildrand bestätigt die Ausführung als eigenständiges Künstlerunikat. Für Liebhaber reduzierter, poetischer Naturmalerei ist dieses kleine, feinsinnige Rollbild eine stimmige Bereicherung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.