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Vogel und Mondlandschaft (2er Set)

Kakemono, Unikat, mit Box, 177 x 48 cm
Artikelnummer: 5921

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Masataka Shimada von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 177 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Masataka Shimada
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Meiji-Zeit stammt dieses zweiteilige Set japanischer Kakemono, das zwei einander ergänzende Stimmungsbilder vereint: Auf der einen Rolle erhebt sich der Vollmond über einer nebelverhangenen Landschaft mit Bäumen und einer Brücke, auf der anderen sitzt ein kleiner gelber Vogel singend auf einem blühenden Kamelienzweig, unter dem eine reife Frucht hängt.

Die beiden Bilder ergänzen sich in ihrer Bildsprache: Während die Mondlandschaft mit zurückhaltender Tuschelavierung eine stille, nächtliche Atmosphäre erzeugt, bringt der farbenfrohe Vogel mit seinem warmen Gelb und den roten Blütentupfern Leben und Klang in die Komposition. Dieses Wechselspiel aus Stille und Gesang ist ein beliebtes Kompositionsprinzip in Paar-Kakemono der japanischen Malerei.

Beide Rollen tragen die Signatur bzw. den Stempel von Masataka Shimada und werden inklusive einer eigens signierten Holzbox geliefert. Gemalt auf Papier und montiert auf Achsstäben aus Holz, bilden diese beiden Kakemono ein stimmiges Ensemble für Sammler, die sich für gepaarte Bildkompositionen der japanischen Rollbildkunst interessieren.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.