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Vollmond über nebeliger Landschaft

Kakemono, Unikat, mit Box, 199 x 61 cm
Artikelnummer: 6476

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Mori Yūzan von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 199 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus dem Nebel taucht ein leuchtender Vollmond auf, halb verborgen hinter den dunklen Silhouetten von Bäumen und aufsteigenden Wolkenschwaden. Die Baumkronen zeichnen sich scharf gegen das helle Mondlicht ab, während der Hintergrund in weichen Grau- und Beigetönen verschwimmt. Im oberen Bildbereich zieht ein einzelner Vogel seine Bahn durch die nebelige Nachtluft – ein stilles, flüchtiges Zeichen von Leben inmitten der kontemplativen Weite der Szene.

Die Komposition lebt vom Spiel zwischen Helligkeit und Dunkel, zwischen dem strahlenden Mondlicht und dem gedämpften, atmosphärischen Hintergrund. Diese Qualität der Stimmung – in Japan als wabi und mono no aware beschrieben – verleiht dem Werk eine poetische Tiefe, die weit über die bloße Naturdarstellung hinausgeht.

Das Gemälde trägt Signatur und Stempel von Mori Yuzan und ist in der Showa-Zeit entstanden. Auf Seide gemalt, mit Jikusaki aus Knochen und einer silbergrau gemusterten Brokatumrahmung montiert, wird dieses handgemalte Unikat durch eine signierte Holzbox ergänzt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.