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Wanderer im Nebelgebirge

Kakemono, Unikat, 178 x 65 cm
Artikelnummer: 4333

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 178 cm
  • Breite 65 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen zerklüfteten Felsen und dicht belaubten Bäumen erscheinen zwei winzige Gestalten auf einem schmalen Pfad – ein wandernder Gelehrter mit seinem Begleiter, die sich tief in eine vom Nebel verhangene Gebirgslandschaft wagen. Die Konturen der fernen Gipfel lösen sich im diesigen Grau fast vollständig auf, während im Vordergrund knorrige Bäume und blühende Pflaumenzweige mit klaren, kräftigen Pinselstrichen hervortreten.

Die Komposition folgt der klassischen Tradition der ostasiatischen Tuschelandschaft, in der Wanderer stets als kleines Element inmitten überwältigender Natur erscheinen – ein stilles Sinnbild für die Bescheidenheit des Menschen gegenüber der Schöpfung. Als Malgrund diente feine Seide, die den Verläufen der Tuschetöne eine besonders weiche Textur verleiht, gefasst in einer Montierung mit Holzstab.

Entstanden in der Shôwa-Zeit, vereint dieses handgemalte Unikat meditative Ruhe mit sorgfältig durchdachter Bildtiefe. Wer sich für traditionelle japanische Landschaftsmalerei begeistert, findet hier ein stimmungsvolles Kakemono, das mit zurückhaltender Farbigkeit und feiner Pinselführung eine kontemplative Wirkung entfaltet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.