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Wasserfall im Kiefernwald

Kakemono, Unikat, 138 x 40 cm
Artikelnummer: 4360

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 138 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus einem dichten, fast schwarz getuschten Kiefernwald bricht in diesem Rollbild ein breiter Wasserfall hervor, der sich in einer hellen, fast leuchtenden Bahn zwischen den Baumkronen hindurchzwängt. Der starke Kontrast zwischen den dunklen Nadelbäumen und dem hell ausgesparten Wasser erzeugt eine dramatische, beinahe klanghafte Bildwirkung.

Wasserfälle gelten in der japanischen Kunst seit jeher als Symbol für die reinigende und unaufhaltsame Kraft der Natur und werden gerne in Verbindung mit dichten Wäldern dargestellt, um die Verborgenheit solcher Orte zu betonen. Die kräftige, breite Pinselführung der Kiefern steht in reizvollem Gegensatz zu den feinen, gestrichelten Linien des fallenden Wassers.

Entstanden in der Shôwa-Zeit auf Papier, zeigt dieses Kakemono eine ausdrucksstarke, fast monumentale Bildsprache. Die kraftvolle Komposition eignet sich besonders für Räume, in denen ein markanter, naturverbundener Akzent gewünscht ist, und spricht Sammler an, die sich für dynamische japanische Landschaftsmalerei begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.