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Wasserfall in der Felsschlucht

Kakemono, Unikat, 210 x 58 cm
Artikelnummer: 5979

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 210 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen steil aufragenden, im kräftigen Tuscheton gehaltenen Felswänden stürzt ein schmaler Wasserfall nahezu senkrecht in die Tiefe – die Komposition konzentriert sich ganz auf die vertikale Bewegung des Wassers und lässt dem Betrachter durch die weiten, unbemalten Flächen viel Raum für die eigene Vorstellungskraft. Kräftige, parallel geführte Pinselstriche geben die Fallrichtung des Wassers wieder, während die dunkel lavierten Felsen links und rechts der Kaskade einen dramatischen Rahmen bilden.

Das Gemälde ist auf Papier ausgeführt und entstand in der Shôwa-Zeit. Die Rollmontierung schließt mit Jikusaki-Enden aus Holz ab, eine schlichte Fassung, die die kraftvolle Bildwirkung nicht schmälert.

Mit seiner reduzierten, fast abstrakten Bildsprache eignet sich dieses Kakemono besonders für Liebhaber klassischer Tuschemalerei und entfaltet im Tokonoma wie in einem minimalistisch gestalteten Raum eine stille, meditative Wirkung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.