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Wasserfall unter der Kiefer

Kakemono, Unikat, mit Box, 185 x 42 cm
Artikelnummer: 5964

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 42 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine schmale Kaskade stürzt zwischen moosbewachsenen Felsen in die Tiefe, während sich rechts eine knorrige Kiefer über das Wasser neigt und mit ihrem dichten Nadelwerk einen ruhigen Gegenpol zur Bewegung des Wasserfalls bildet – eine Komposition, wie sie in der klassischen japanischen Landschaftsmalerei häufig als Sinnbild für Beständigkeit inmitten des Wandels gelesen wird. Feine Lavierungen in gedämpften Grautönen lassen die Gischt am Fuß der Kaskade fast greifbar erscheinen, während der warme Goldton der Seide dem Gemälde eine stille, meditative Tiefe verleiht.

Das Kakemono trägt die Signatur und den Stempel des Malers Kishi Renzan und stammt aus der Meiji-Zeit, einer Blütezeit traditioneller Tuschemalerei in Japan. Die Rollmontierung ist mit Jikusaki-Enden aus Knochen ausgestattet, was auf eine sorgfältige, hochwertige Anfertigung hindeutet.

Zum Bild gehört eine signierte Holzbox (Tomobako), die die Zugehörigkeit und Wertschätzung des Werkes belegt. Im Tokonoma gehängt entfaltet die Szene ihre volle beruhigende Wirkung, sie eignet sich aber ebenso als ungewöhnlicher, naturnaher Blickfang in modernen Wohnräumen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.