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Wasserfall zwischen Felsen

Kakemono, Unikat, 173 x 47 cm
Artikelnummer: 4373

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 173 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit weichen, fließenden Tuscheverläufen ist hier ein Wasserfall festgehalten, der sich zwischen zwei dunklen Felsformationen hindurchzwängt. Feine Grashalme wachsen aus den Steinvorsprüngen und wiegen sich am Rand der Wasserkaskade, während ein kleines, rotes Künstlersiegel die Komposition am unteren Bildrand abschließt.

Im Unterschied zu dramatischeren Darstellungen dieses Motivs wirkt der hier gezeigte Wasserfall eher meditativ als bedrohlich, fast wie ein stiller Rückzugsort inmitten der Berge. Diese zurückhaltende Bildsprache war besonders bei Malern beliebt, die weniger die Wucht als vielmehr die beruhigende Wirkung fließenden Wassers betonen wollten.

Das auf Papier gemalte Werk stammt aus der Shôwa-Zeit und ist mit einer Fassung aus Holz versehen. Die feine Abstufung der Grautöne und die klare, luftige Bildkomposition machen dieses Kakemono zu einem ruhigen, unaufdringlichen Wandschmuck für Liebhaber traditioneller japanischer Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.