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Wasserfall

Kakemono, Unikat, 198 x 55 cm
Artikelnummer: 4216

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 198 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein schmaler Wasserfall stürzt zwischen bemoosten Felsvorsprüngen in die Tiefe, gerahmt von knorrigen Kiefern und wehendem Gras – die Stille dieses Kakemono scheint förmlich vom Rauschen des Wassers durchdrungen. Mit locker gesetzten Pinselstrichen erzeugt der Maler eine Tiefenwirkung, die den Blick immer wieder von den Baumkronen zum fallenden Wasser führt.

Entstanden in der Shôwa-Zeit, zeigt das Bild die für die Sansui-Malerei typische Reduktion auf Tuschetöne, ergänzt durch eine dezente rote Stempelsignatur am unteren Bildrand. Das Honshi ist aus Papier gearbeitet, sodass die Textur des Materials selbst zur Bildwirkung beiträgt und dem Wasserfall eine fast greifbare Frische verleiht.

Solche Naturdarstellungen galten in Japan traditionell als Sinnbild für Reinheit und Erneuerung und wurden gerne in der Tokonoma platziert, um Ruhe und Klarheit in den Raum zu bringen. Für Sammler japanischer Rollbilder ist dieses Werk eine stimmungsvolle Ergänzung, die von der langen Tradition der Landschaftsmalerei erzählt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.