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Wasserfall

Kakemono, Unikat, mit Box, 192 x 62 cm
Artikelnummer: 5722

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwischen bewaldeten Steilhängen stürzt ein kräftiger Wasserfall in die Tiefe, während sich an den Felsvorsprüngen ein weitläufiger Tempelkomplex mit rot gedeckten Dächern entlang des Bergpfades erstreckt. Die Bezeichnung „Hôraisan" am unteren Bildrand verweist auf den sagenumwobenen Berg der Unsterblichen aus der ostasiatischen Mythologie, der als Sehnsuchtsort ewigen Glücks gilt.

Die kleinteilige, sorgfältige Pinselführung in Grün-, Blau- und Goldtönen lässt eine dichte, fast überbordende Naturkulisse entstehen, in der Kiefern, Wolken und Gebäude harmonisch ineinandergreifen. Gemalt auf Seide, entstand das Werk in der Shôwa-Zeit und zeigt die für diese Epoche typische Detailfreude in der Landschaftsmalerei.

Das Rollbild besitzt Griffenden aus Knochen und wird mit einer signierten Holzbox geliefert, die die Echtheit und Herkunft des Stücks dokumentiert. Eine reizvolle Wahl für Liebhaber traditioneller japanischer Landschaftskunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.