Wilde Gans
Verkauft – nicht mehr erhältlich
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Details zu dem verkauften Stück
- Höhe 200 cm
- Breite 47 cm
- Artikel-Typ Kakemono
- Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
- Jikusaki Knochen
- Material Honshi Papier
- Technik Handmalerei
- Unikat Ja
Nicht mehr verfügbar
Artikelbeschreibung
Eine wilde Gans mit gesenktem Hals und wachsamem Blick steht zwischen schlanken Schilfhalmen, während im Hintergrund ein blasser Mond durch dünnen Dunst schimmert – ein klassisches Motiv der herbstlichen Vogel-und-Blumen-Malerei, das Stille und Wachsamkeit zugleich vermittelt und eine leise, herbstliche Stimmung heraufbeschwört.
Wildgänse gelten in der ostasiatischen Symbolik als Boten der Treue und des familiären Zusammenhalts, da sie in festen Formationen ziehen und ihrem Partner ein Leben lang verbunden bleiben. Die feine, fast naturkundlich präzise Gefiedermalerei steht im reizvollen Kontrast zum locker skizzierten Schilf und dem zart lavierten Mond, was der Komposition zusätzliche Lebendigkeit verleiht.
Das Bild entstand in der Meiji-Zeit auf Papier und trägt Achsenenden aus Knochen. Als handgemaltes Unikat verbindet dieses Kakemono naturkundliche Genauigkeit mit der stillen Poesie klassischer japanischer Tuschmalerei und ist ein Blickfang für Sammler von Vogeldarstellungen und herbstlichen Motiven. Herbstliche Vogelmotive wie dieses wurden traditionell in der kälteren Jahreszeit in der Tokonoma-Nische gezeigt.