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Wilde Gans

Kakemono, Unikat, 200 x 47 cm
Artikelnummer: 3851

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine wilde Gans mit gesenktem Hals und wachsamem Blick steht zwischen schlanken Schilfhalmen, während im Hintergrund ein blasser Mond durch dünnen Dunst schimmert – ein klassisches Motiv der herbstlichen Vogel-und-Blumen-Malerei, das Stille und Wachsamkeit zugleich vermittelt und eine leise, herbstliche Stimmung heraufbeschwört.

Wildgänse gelten in der ostasiatischen Symbolik als Boten der Treue und des familiären Zusammenhalts, da sie in festen Formationen ziehen und ihrem Partner ein Leben lang verbunden bleiben. Die feine, fast naturkundlich präzise Gefiedermalerei steht im reizvollen Kontrast zum locker skizzierten Schilf und dem zart lavierten Mond, was der Komposition zusätzliche Lebendigkeit verleiht.

Das Bild entstand in der Meiji-Zeit auf Papier und trägt Achsenenden aus Knochen. Als handgemaltes Unikat verbindet dieses Kakemono naturkundliche Genauigkeit mit der stillen Poesie klassischer japanischer Tuschmalerei und ist ein Blickfang für Sammler von Vogeldarstellungen und herbstlichen Motiven. Herbstliche Vogelmotive wie dieses wurden traditionell in der kälteren Jahreszeit in der Tokonoma-Nische gezeigt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.