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Winter

Kakemono, Unikat, 130 x 35 cm
Artikelnummer: 5713

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 35 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In gedämpften Grau- und Blautönen entfaltet sich hier eine stille Berglandschaft: Ein einzelnes Gehöft duckt sich unter knorrigen Kiefern auf einer Anhöhe, während sich darunter ein Fluss durch das Tal schlängelt. Die zurückhaltende Farbgebung lässt die Kälte und Stille des Winters spürbar werden, ohne dass Schnee explizit dargestellt werden muss.

Dieses Kakemono ist Teil einer stimmungsvollen Darstellung der vier Jahreszeiten, ein in der japanischen Malerei beliebtes Thema, das den steten Wandel der Natur würdigt. Die feine Linienführung der Kiefernäste und die weichen Verläufe der Berge zeugen von großer maltechnischer Erfahrung. Gemalt ist die Szene auf Seide, deren changierende Oberfläche den Tuschetönen zusätzliche Tiefe verleiht.

Der Jikusaki an den Rollstabenden ist aus Holz gefertigt. Dieses Kakemono aus der Meiji-Zeit ist eine ruhige, atmosphärische Bereicherung für Liebhaber klassischer japanischer Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.