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Winterlandschaft

Kakemono, Unikat, mit Box, 179 x 48 cm
Artikelnummer: 6109

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Matsumado Imai von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 179 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Matsumado Imai
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dichter Schnee liegt über einem kleinen Bergdorf: Strohgedeckte Häuser ducken sich unter der weißen Last, während ein einzelner Wanderer mit Stock und blauem Umhang seine Spuren durch die verschneite Szenerie zieht. Diese Winterlandschaft lebt von der stimmungsvollen Gegenüberstellung aus warmen, erdigen Tönen für die Behausungen und kühlem, zurückhaltend laviertem Weiß für Schnee und Himmel.

Winterdarstellungen gehören zu den beliebten Motiven der japanischen Landschaftsmalerei, da sie Stille, Einkehr und die Vergänglichkeit der Jahreszeiten auf besonders eindrückliche Weise vermitteln. Die kleine, fast verlorene Figur des Reisenden verstärkt den Eindruck von Weite und Abgeschiedenheit und macht die Szene zu einem stillen Sinnbild winterlicher Einsamkeit.

Signiert und gesiegelt ist das Kakemono von Matsumado Imai, entstanden in der Shôwa-Zeit. Zum Werk gehört eine eigene Holzbox. Eine atmosphärisch dichte Landschaftsmalerei, die sich besonders für die kalte Jahreszeit als Tokonoma-Schmuck eignet und auch abseits des Winters als stimmungsvolle Erinnerung an japanische Bergdörfer wirkt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.