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Zen Kalligrafie "Der Weg"

Kakemono, Unikat, mit Box, 126 x 58 cm
Artikelnummer: 6181

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Yasutaka Nakamura von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 126 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yasutaka Nakamura
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einzelnes, kraftvoll geschriebenes Schriftzeichen beherrscht dieses Kakemono: 道 (dō), das gemeinhin mit „Der Weg" übersetzt wird. Im Zen-Buddhismus bezeichnet es den spirituellen Pfad und die Lehre, das Erwachen durch unmittelbare Erfahrung zu erlangen – nicht durch philosophische Diskussion oder rituelle Praxis, sondern durch das eigene, gelebte Tun. Der dynamische, wie in einem Atemzug ausgeführte Pinselduktus macht diese Idee der direkten Erfahrung selbst sichtbar.

Die Kalligrafie ist auf Seide ausgeführt und trägt Signatur und Stempel von Yasutaka Nakamura aus der Shôwa-Zeit. Die Achse des Rollbildes besteht aus Holz, und das Werk wird in einer passgenauen Holzbox aufbewahrt – ein Hinweis auf die wertschätzende Behandlung durch frühere Besitzer.

Zen-Kalligrafien wie diese, im Japanischen als Bokuseki bezeichnet, galten traditionell nicht nur als Kunstwerk, sondern auch als Meditationsobjekt im Tokonoma, das den Betrachter zur inneren Einkehr einlädt. Ein bedeutungsvolles Stück für Liebhaber japanischer Kalligrafie und buddhistischer Weisheitslehren.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.