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Zen Kalligrafie "Enso"

Kakemono, Unikat, 114 x 61 cm
Artikelnummer: 6054

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Obaku von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 114 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Obaku
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einziger, kraftvoll gesetzter Pinselkreis beherrscht dieses Kakemono: der Enso, das Symbol der Leere, der Vollkommenheit und des Zen-Buddhismus schlechthin. Der Kreis ist nicht ganz geschlossen, was in der Zen-Tradition als bewusster Ausdruck von Unvollkommenheit und ewiger Bewegung gedeutet wird. Neben dem Pinselschwung ist am rechten Bildrand ein rotes Siegel angebracht, das dem meditativen Bild eine persönliche Signatur verleiht.

Das Werk ist auf Papier ausgeführt, trägt Signatur und Stempel von Obaku und entstand in der Shôwa-Zeit. Der Jikusaki aus Holz fügt sich unaufdringlich in die insgesamt schlichte, auf das Wesentliche reduzierte Gestaltung des Rollbildes ein. Enso-Darstellungen zählen zu den bekanntesten Motiven der Zen-Kalligrafie und werden traditionell in einem einzigen, nicht korrigierbaren Pinselzug ausgeführt.

Gerade wegen seiner Reduktion auf das Wesentliche eignet sich dieses Kakemono besonders gut für moderne wie traditionelle Wohnräume und für alle, die sich für Zen-Philosophie, Kalligrafie oder minimalistische japanische Kunst begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.