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Zen Kalligrafie "Herzsutra"

Kakemono, Unikat, 200 x 52 cm
Artikelnummer: 6029

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Suizan Meiji von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Suizan Meiji
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Feine, gleichmäßige Pinselzüge ziehen sich Zeile für Zeile über das helle Papier dieses Kakemono und geben den vollständigen Text des Herzsutra (Hannya Shingyo) wieder, einer der zentralen Lehrreden des Zen-Buddhismus. Die Zeichen stehen dicht und ruhig nebeneinander, in einer Handschrift, die auf jahrelange Übung in der Kalligrafie schließen lässt. Am unteren Rand der Schriftkolumne findet sich die Signatur samt rotem Siegel des ausführenden Kalligrafen, ein Detail, das dem Blatt eine persönliche Note verleiht.

Entstanden ist die Arbeit in der Shôwa-Zeit, einer Periode, in der die klassische Sutra-Kalligrafie in buddhistischen wie privaten Kreisen weiterhin große Wertschätzung genoss. Das Honshi besteht aus Papier, dessen leicht changierender, warmer Ton den schwarzen Tuschezeichen zusätzliche Tiefe verleiht. Der Jikusaki aus Holz fügt sich unaufdringlich in das zurückhaltende Gesamtbild ein und unterstreicht den meditativen Charakter des Werkes.

Für Sammler japanischer Kalligrafie und Freunde buddhistischer Kunst ist dieses Rollbild eine stimmige Ergänzung: Es lässt sich sowohl als eigenständiges Wandbild als auch als Objekt der stillen Betrachtung verstehen und bringt einen Hauch fernöstlicher Ruhe in jeden Raum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.