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Zen Kalligrafie "Herzsutra"

Kakemono, Unikat, 176 x 52 cm
Artikelnummer: 6032

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Masazane von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 176 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Masazane
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In gleichmäßigen Kolumnen reiht sich Schriftzeichen an Schriftzeichen: Dieses Kakemono zeigt den vollständigen Wortlaut des Herzsutra, einer der bekanntesten Lehrreden des Mahayana-Buddhismus, in klarer und disziplinierter Handschrift. Die schwarze Tusche hebt sich deutlich vom warmtonigen Papiergrund ab, sodass jedes einzelne Zeichen gut lesbar bleibt. Am Ende der Textkolumnen ist die Signatur des Kalligrafen samt rotem Siegel angebracht, ein Hinweis auf die persönliche Handschrift hinter dem religiösen Text.

Entstanden in der Shôwa-Zeit, spiegelt das Blatt die anhaltende Bedeutung der Sutra-Kalligrafie als spirituelle und künstlerische Praxis wider. Das Honshi aus Papier verleiht der Arbeit eine angenehm warme Grundfarbe, während der Jikusaki aus Holz das insgesamt zurückhaltende, meditative Erscheinungsbild des Rollbildes unterstreicht.

Solche Sutra-Abschriften wurden traditionell sowohl als Ausdruck religiöser Praxis als auch als eigenständige Kalligrafiekunst geschätzt. Für Freunde japanischer Kalligrafie und buddhistischer Kunst bietet dieses Kakemono eine ruhige, kontemplative Ergänzung für Wohn- oder Meditationsraum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.