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Zen Kalligrafie "Herzsutra"

Kakemono, Unikat, 200 x 53 cm
Artikelnummer: 6049

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Metall
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein weiteres Beispiel klassischer Sutra-Kalligrafie zeigt sich in diesem Kakemono, das den gesamten Text des Herzsutra in gleichmäßiger, geübter Handschrift wiedergibt. Die schwarzen Tuschezeichen sind sorgfältig in senkrechten Kolumnen angeordnet, sodass der Blick des Betrachters wie von selbst von rechts nach links über das Blatt wandert. Am Ende der Kolumnen finden sich Signatur und rotes Siegel des Kalligrafen als persönliche Note.

Das Werk ist auf Papier ausgeführt und entstand in der Shôwa-Zeit. Der Jikusaki besteht aus Metall, ein technisches Detail, das dem sonst schlichten Rollbild eine leicht kühlere, klare Note verleiht und es von anderen, mit Holz oder Knochen montierten Stücken unterscheidet. Sutra-Kalligrafien wie diese wurden traditionell sowohl aus religiöser Hingabe als auch als eigenständige Kunstform angefertigt.

Wer sich für japanische Kalligrafie, buddhistische Textkultur oder schlicht für die meditative Wirkung gleichmäßiger Schriftzeilen begeistert, findet in diesem Kakemono ein stimmiges und zeitloses Sammlerstück für Wohn- oder Andachtsraum.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.