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Zen Kalligrafie "Herzsutra"

Kakemono, Unikat, 128 x 65 cm
Artikelnummer: 6056

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Suekan von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 128 cm
  • Breite 65 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Suekan
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dicht an dicht reihen sich auf diesem Kakemono die Schriftzeichen des Herzsutra, geschrieben in einer ruhigen, gut lesbaren Kalligrafie, die den religiösen Text in seiner vollen Länge wiedergibt. Auffällig ist die klare, fast schon architektonische Ordnung der einzelnen Kolumnen, die dem Betrachter einen strukturierten Zugang zu dem sonst komplexen buddhistischen Text ermöglicht. Am Ende der Textzeilen sind Signatur und rotes Siegel des Kalligrafen angebracht.

Die Arbeit entstand in der Shôwa-Zeit und ist auf Papier ausgeführt. Der Jikusaki aus Holz vervollständigt die traditionelle, zurückhaltende Erscheinung des Rollbildes. Das Herzsutra gehört zu den am häufigsten kopierten Texten des japanischen Buddhismus und wurde über Jahrhunderte hinweg von Mönchen wie Laien gleichermaßen kalligrafisch festgehalten, sowohl als spirituelle Übung als auch als eigenständiges Kunstwerk.

Für Freunde japanischer Kalligrafie und buddhistischer Kunst stellt dieses Kakemono ein stilvolles und zugleich bedeutungsvolles Sammlerstück dar, das sich hervorragend für einen ruhigen, kontemplativ gestalteten Raum eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.