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Zen-Kalligrafie „Leerheit“

Kakemono, Unikat, mit Box, 145 x 73 cm
Artikelnummer: 5953

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Megumi Hayashi von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 145 cm
  • Breite 73 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Megumi Hayashi
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einziges, kraftvoll gesetztes Schriftzeichen beherrscht dieses Kakemono: 無 (Mu), das mit „Leerheit“ oder „Nichts“ übersetzt wird und zu den zentralen Konzepten des Zen-Buddhismus zählt.

Die Kalligrafie stammt von Megumi Hayashi, einem Mönch der Rinzai-Zen-Schule, dessen Pinselführung trotz weniger Striche eine bemerkenswerte Spannung und innere Ruhe ausstrahlt. Solche einzeichigen Kalligrafien, sogenannte Ichiji-Kanji, gehören zu den anspruchsvollsten Ausdrucksformen der Zen-Kunst, da jeder Strich unwiederbringlich ist und die geistige Verfassung des Schreibenden im Moment des Schreibens offenbart.

Das Werk wird inklusive Holzbox geliefert und ist ein eindrucksvolles Zeugnis der engen Verbindung von Kalligrafie und Meditation, wie sie in Zen-Klöstern über Jahrhunderte gepflegt wurde.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.