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Zen-Kalligrafie – Mu, die Leere

Kakemono, Unikat, 130 x 41 cm
Artikelnummer: 6106

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hashimoto Seijun von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 41 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hashimoto Seijun
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einziges Schriftzeichen trägt dieses Kakemono: 無 (Mu), zu übersetzen mit „Nichts“ oder „Leerheit“. Mit kräftigem, fast greifbarem Pinselduktus ist das Zeichen über die Bildmitte gesetzt, sodass die Wucht der Tusche und die Dynamik der Handbewegung unmittelbar nachvollziehbar bleiben.

Mu gehört zu den zentralen Begriffen des Zen-Buddhismus und verweist auf jenen Zustand jenseits von Gegensätzen, in dem sich der Geist von festen Vorstellungen löst. In der Kalligrafie-Praxis gilt gerade dieses Zeichen als besondere Herausforderung, da es in einem einzigen, nicht wiederholbaren Zug entstehen muss und damit die innere Verfassung des Schreibenden unmittelbar offenbart.

Signiert und gesiegelt ist das Werk von Hashimoto Seijun. Die schlichte Montierung auf hellem Papier mit dezenter Umrandung lässt dem Schriftzeichen den nötigen Raum, um seine meditative Wirkung zu entfalten – ein stilles, kraftvolles Statement für den Tokonoma oder jeden Ort der Ruhe und Einkehr.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.