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Zen-Kalligrafie „Traum“

Kakemono, Unikat, mit Box, 127 x 55 cm
Artikelnummer: 5957

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Bokuo Seki von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 127 cm
  • Breite 55 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Bokuo Seki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einzelnes, ausladend geschwungenes Schriftzeichen nimmt die gesamte Bildfläche ein: 夢 (Yume), „Traum“ – ein Begriff, der im Zen-Buddhismus oft als Sinnbild für die Vergänglichkeit und Illusionshaftigkeit der Welt verstanden wird.

Die Kalligrafie stammt von Bokuo Seki (1903–1991), einem Zen-Mönch, dessen kraftvoller, beinahe tänzerischer Pinselschwung dem Zeichen eine bemerkenswerte Dynamik verleiht. Die trockenen, ausgefransten Stellen im Strich zeugen von der Geschwindigkeit und Entschlossenheit, mit der das Werk geschaffen wurde.

Das Kakemono wird inklusive Holzbox geliefert und ist ein ausdrucksstarkes Beispiel für die enge Verbindung von Kalligrafie, Philosophie und gelebter Zen-Praxis.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.