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Zen Kalligrafie "die Schnecke"

Kakemono, Unikat, 166 x 26 cm
Artikelnummer: 6217

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 166 cm
  • Breite 26 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses bemerkenswerte Kakemono aus der Showa-Periode kombiniert traditionelle japanische Kalligrafie mit einer kunstvollen Darstellung einer Schnecke im minimalistischen Stil. Die schlichte Eleganz der Kalligrafie, gepaart mit der symbolischen Darstellung der Schnecke, vermittelt eine tiefe Ruhe und Gelassenheit, die typisch für die japanische Zen-Ästhetik ist.

Die sorgfältig ausgeführte Kalligrafie auf feinem Papier zeigt das Können des Künstlers, der es versteht, mit wenigen Pinselstrichen eine kraftvolle und zugleich sanfte Aussage zu treffen. Der Kreis in der Komposition könnte als Enso, ein Symbol für Erleuchtung und das Universum, interpretiert werden, während die Schnecke für Geduld und das Voranschreiten im eigenen Tempo steht.

Der Jikusaki aus Knochen verleiht diesem Werk eine zusätzliche Note von Raffinesse und unterstreicht seine Authentizität. Dieses Kakemono ist ein wunderbares Stück für Sammler von Kalligrafie und Liebhaber japanischer Kunst, das sowohl als dekoratives Element als auch als Inspiration für meditative Praxis dienen kann.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.