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Zen Kalligraphie

Kakemono, Unikat, 178 x 49 cm
Artikelnummer: 5973

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 178 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

松聲談般若 – „Der Klang der Kiefer spricht die Worte der Weisheit" – lautet die Zeile, die in kraftvoller, fließender Kursivschrift über dieses Kakemono verteilt ist. Die Zeichen sind eng miteinander verbunden, einzelne Striche laufen ineinander über, sodass die gesamte Schriftkolumne wie ein einziger, ununterbrochener Atemzug wirkt – ein typisches Merkmal der Zen-Kalligrafie, bei der die Ausführung selbst zum meditativen Akt wird.

Die Arbeit ist auf Papier ausgeführt und entstand in der Meiji-Zeit. Die Rollmontierung schließt mit Jikusaki-Enden aus Holz ab, eine schlichte, der Zen-Ästhetik entsprechende Fassung, die den Blick nicht vom eigentlichen Schriftbild ablenkt.

Der poetische Gedanke, dass selbst das Rauschen der Kiefernnadeln im Wind als Ausdruck von Weisheit verstanden werden kann, macht dieses Rollbild zu einem stillen Begleiter für den Tokonoma oder einen Ort der Ruhe und Kontemplation.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.