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Zerklüftete Berglandschaft

Kakemono, Unikat, 188 x 60 cm
Artikelnummer: 4326

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 188 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Steil aufragende, stark zerklüftete Felsformationen prägen diese Berglandschaft, an deren Fuß sich ein kleines Dorf mit Strohdachhäusern zwischen Bäumen duckt – ein eindrucksvoller Kontrast zwischen der Wucht des Gesteins und der Zerbrechlichkeit menschlicher Behausung.

Eine kalligraphische Inschrift mit rotem Siegel am oberen Bildrand verleiht der Komposition zusätzliche literarische Tiefe, während der Maler mit dichten, überlagerten Pinselstrichen das Volumen der Felsen plastisch herausarbeitet. Entstanden in der Meiji-Zeit auf Seide, besitzt die Rolle Jikusaki-Enden aus Holz.

Solche dramatischen Gebirgsdarstellungen stehen in der Tradition der chinesisch geprägten Gelehrtenmalerei und wurden geschätzt, um dem Betrachter einen Moment der Kontemplation in wilder, unberührter Natur zu schenken. Dieses Kakemono besticht durch seine kraftvolle, fast greifbare Bildwucht.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.