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Zerklüftete Felsküste

Kakemono, Unikat, 149 x 37 cm
Artikelnummer: 4356

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 149 cm
  • Breite 37 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Schroffe, in helle und dunkle Tuschetöne gestaffelte Felswände fallen in diesem Rollbild steil zu einem ruhigen Gewässer ab. Die pinselartig gestrichelten Strukturen der Steinformationen erzeugen einen fast greifbaren Eindruck von Härte und Gewicht, während das darunterliegende Wasser in sanften, hellen Flächen einen wirkungsvollen Kontrast bildet.

Solche zerklüfteten, oft an chinesische Gebirgszüge erinnernden Felsformationen gehören zu den klassischen Bildthemen der ostasiatischen Landschaftsmalerei und stehen für die unberührte, urwüchsige Kraft der Natur, fernab menschlicher Zivilisation. Die kräftige, fast grafische Pinselführung verleiht der Szenerie eine ungewöhnlich moderne Anmutung innerhalb der traditionellen Bildsprache.

Ausgeführt auf Papier in der Shôwa-Zeit, zeigt dieses Kakemono eine reduzierte, aber äußerst wirkungsvolle Farbpalette aus Grau- und Ockertönen. Die klare Bildkomposition macht es zu einem eindrucksvollen Blickfang für Liebhaber ausdrucksstarker japanischer Tuschemalerei, die eine kraftvollere, weniger liebliche Bildsprache schätzen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.