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Zwei Enten am Teichufer

Kakemono, Unikat, 194 x 61 cm
Artikelnummer: 3356

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 61 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Edo (1603–1868)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Am Ufer eines stillen Teichs ruht eine Ente im dichten Federkleid, während eine zweite, den Kopf tief zum Wasser geneigt, nach Nahrung sucht. Zwischen Felsen wachsen zartblühende Orchideen sowie ein Zweig mit kleinen roten Beeren.

Die Farbgebung ist warm und gedeckt gehalten, mit feinen Schattierungen im Gefieder und zurückhaltenden Farbakzenten bei Blüten und Beeren, die dem Bild eine ruhige, herbstliche Stimmung verleihen. Die Komposition folgt der klassischen Kachô-ga-Tradition, der Verbindung von Vögeln und Blumen als Sinnbild für den Lauf der Jahreszeiten.

Das Rollbild ist auf Seide gemalt und trägt oben links Signatur und zwei rote Siegel des Künstlers. Es entstand vermutlich während der Edo-Zeit und zeigt die für diese Epoche typische, fein beobachtete Naturmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.