Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Zwei Krähen in einer verschneiten Nacht

Kakemono, Unikat, 192 x 58 cm
Artikelnummer: 5701

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dicht aneinandergeschmiegt sitzen zwei Krähen auf einem beschneiten Ast, während im Hintergrund der Vollmond durch dünne Wolkenschleier schimmert. Feine weiße Schneeflocken sind über die gesamte Bildfläche verteilt und verleihen der nächtlichen Szene eine besondere Stille.

Die Krähen sind in weichen Grautönen gehalten, sodass sie sich beinahe in die Dunkelheit der Nacht einfügen und nur durch ihre Konturen und vereinzelte Lichtreflexe im Gefieder erkennbar bleiben. Das Motiv des Vogelpaares im Mondlicht ist in der japanischen Malerei ein beliebtes Sinnbild für Verbundenheit und stille Zweisamkeit. Gemalt wurde die Szene auf Seide, deren feine Struktur den Verläufen von Tusche und Farbe zusätzliche Tiefe verleiht.

Der Jikusaki an den Rollstabenden ist aus Holz gefertigt. Dieses Kakemono aus der Meiji-Zeit ist eine poetische Wahl für Liebhaber stimmungsvoller japanischer Naturmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.