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Zwei Kraniche

Kakemono, Unikat, 186 x 68 cm
Artikelnummer: 4202

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 186 cm
  • Breite 68 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei elegante Kraniche mit charakteristischer roter Kopfzeichnung stehen auf einem felsigen Vorsprung, während im Hintergrund eine knorrige Kiefer und ein zart blühender Pflaumenzweig die Komposition ergänzen. Die feine Federzeichnung und die kontrastreiche Schwarz-Weiß-Gestaltung des Gefieders zeugen von großer malerischer Präzision.

Kraniche gelten in Japan traditionell als Symbol für Langlebigkeit, Glück und Treue, da sie der Überlieferung nach ein Leben lang zusammenbleiben. In Kombination mit Kiefer und Pflaumenblüte, beides ebenfalls Sinnbilder für Beständigkeit und Neubeginn, entsteht ein besonders glückverheißendes Gesamtmotiv.

Das Bild ist auf Papier gemalt, mit Holzstäben montiert und stammt aus der Shôwa-Zeit. Mit seiner klassischen Symbolik und der sorgfältigen Ausführung ist dieses Kakemono ein zeitloses Beispiel japanischer Vogel- und Blumenmalerei, das sich auch als Geschenk zu besonderen Anlässen eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.