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Zwei Kraniche

Kakemono, Unikat, 200 x 50 cm
Artikelnummer: 4240

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Unryō von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Unryō
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Kraniche gelten in Japan seit jeher als Boten des Glücks und Symbol für ein langes Leben, und genau diese Bedeutung schwingt in diesem in Tusche gehaltenen Kakemono mit: Zwei Vögel stehen im wogenden Wasser, die Hälse elegant gebogen, während im Hintergrund angedeutete Wellen die Komposition rahmen.

Der Maler beschränkt sich fast vollständig auf Schwarz-Grau-Nuancen, lediglich die charakteristischen roten Scheitel der Kraniche setzen einen farblichen Akzent. Diese Zurückhaltung verleiht dem Bild eine stille Eleganz, die typisch für die klassische Vogel-und-Blumen-Malerei (Kachô-ga) ist. Entstanden in der Meiji-Zeit, ist das Werk auf Papier gemalt, die Jikusaki-Enden bestehen aus Knochen.

Als Geschenk oder als Wandschmuck in besonderen Räumen wird ein solches Kranichmotiv seit Generationen geschätzt, da es Wünsche für Gesundheit und ein langes Leben transportiert. Wer eine dezente, aber bedeutungsvolle Arbeit der japanischen Tuschemalerei sucht, findet in diesem Kakemono ein stimmiges Beispiel.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.