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Zwei Spatzen im Winter

Kakemono, Unikat, mit Box, 160 x 40 cm
Artikelnummer: 5337

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 160 cm
  • Breite 40 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei kleine Spatzen mit rötlich gefärbtem Kopfgefieder sitzen dicht beieinander auf einer verschneiten Erhebung, während sich darunter Zweige mit leuchtend orangeroten Beeren durch den Schnee schieben. Die Kombination aus zartem Weiß, warmen Brauntönen der Vögel und den kräftigen Farbtupfern der Beeren erzeugt ein stimmungsvolles Bild winterlicher Stille.

Vogelmotive im Schnee gehören zu den klassischen Themen der japanischen Malerei und stehen sinnbildlich für Ausdauer und das Überleben der Natur auch in der kalten Jahreszeit. Die feine Wiedergabe des Gefieders und die sorgfältig gesetzten Schattierungen im Schnee zeugen von großem malerischen Geschick.

Das Bild ist auf Seide ausgeführt, der Jikusaki besteht aus Keramik, entstanden in der Shôwa-Zeit. Dieses Kakemono kommt in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako) und eignet sich besonders gut, um winterliche Ruhe und Naturverbundenheit in die eigenen vier Wände zu holen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.