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Alte Kiefer über dem Felsvorsprung

Kakemono, Unikat, 188 x 43 cm
Artikelnummer: 3359

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 188 cm
  • Breite 43 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Eisen'in Hōin
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit kräftigem, teils fast trockenem Pinselstrich erhebt sich eine knorrige, alte Kiefer aus einem zerklüfteten Felsen, ihre Nadeln in dichten, wolkenartigen Büscheln angeordnet, während sich der Stamm in dramatischen Windungen nach oben schraubt.

Die Kiefer zählt zu den bedeutendsten Symbolen der japanischen Malerei und steht für Langlebigkeit, Standhaftigkeit und Beständigkeit auch unter widrigen Umständen, eine Bedeutung, die durch ihr hohes Alter und ihre verwitterte Rinde hier besonders eindringlich vermittelt wird. Die reduzierte Tuschemalerei verzichtet fast vollständig auf Farbe und lässt allein durch Hell-Dunkel-Kontraste Struktur und Tiefe entstehen.

Das Kakemono ist auf Papier gemalt, mit Jikusaki aus Knochen versehen und entstand vermutlich in der Meiji-Zeit. Unten rechts finden sich Signatur und rotes Siegel des Malers.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.