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Alte Kiefer

Kakemono, Unikat, 195 x 52 cm
Artikelnummer: 4187

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Der knorrige, mit feinem Netzmuster aus Rautenformen gezeichnete Stamm einer alten Kiefer zieht sich diagonal durch das Bild, während sich am Fuß des Baumes ein zarter Rosenzweig mit Blüten und Blättern emporrankt. Der Kontrast zwischen der robusten, jahrhundertealten Kiefer und der zarten Rose verleiht dem Motiv eine besondere Spannung.

Die Kiefer gilt in Japan als Symbol für Langlebigkeit, Beständigkeit und Widerstandskraft und wird in der Malerei häufig mit anderen Pflanzenmotiven kombiniert, um Kontraste zwischen Kraft und Zartheit sichtbar zu machen. Die feine, fast grafische Linienführung der Nadeln steht im Gegensatz zur weichen Pinselführung der Rosenblüten.

Gemalt auf Papier und mit Holzstäben montiert, stammt dieses Kakemono aus der Shôwa-Zeit. Mit seiner eleganten Bildkomposition ist dieses Rollbild ein reizvolles Beispiel japanischer Naturmalerei, das Beständigkeit und Schönheit miteinander verbindet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.