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Alter Pflaumenbaum in dichter Blüte

Kakemono, Unikat, 195 x 52 cm
Artikelnummer: 3939

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Taishô (1912–1926)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit schwungvoll-expressiven, fast kalligrafischen Pinselstrichen ist hier der knorrige, sich windende Stamm eines blühenden Pflaumenbaums festgehalten, dessen Zweige sich energiegeladen in alle Richtungen ausbreiten und einzelne Blüten wie Tupfer aus lockerem Tuschauftrag hervortreten und dem Bild spürbare Lebendigkeit verleihen.

Der Pflaumenbaum zählt zu den beliebtesten Motiven der ostasiatischen Malerei, da er als erster Baum im Jahr blüht und damit Ausdauer, Erneuerung und die Kraft des frühen Frühlings symbolisiert. Eine begleitende Inschrift verweist auf die südliche Region Jiangnan, während zwei rote Künstlersiegel die Komposition ergänzen und ihr zusätzliches Gewicht verleihen.

Auf Papier gemalt, mit Achsenenden aus Holz versehen und aus der Taishô-Zeit stammend, besticht dieses handgemalte Unikat durch seine spontane, kraftvolle Pinselführung und die für die literatennahe Tuschmalerei typische Reduktion auf das Wesentliche, ohne dabei an Ausdruck zu verlieren. Der Frühlingsbeginn machte dieses Motiv zu einer beliebten Wahl für die kühlere Jahreszeit im Tokonoma.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.