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Aufgehende Sonne, brechende Welle

Kakemono, Unikat, 172 x 60 cm
Artikelnummer: 5606

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Ogata Gekkô von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 172 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ogata Gekkô
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Minimalistisch und kraftvoll zugleich zeigt dieses Kakemono eine brechende Welle unter einer aufgehenden Sonne, deren zartes Orange den sonst in Tuschetönen gehaltenen Bildraum belebt. Wenige, sicher gesetzte Pinselstriche genügen, um die Bewegung des Wassers und die Wucht der Gischt einzufangen.

Das Rollbild trägt Signatur und Stempel von Ogata Gekkô (1859–1920), einem der bedeutenden Maler des japanischen Meiji-Zeitalters, dessen Werke für ihre reduzierte, ausdrucksstarke Bildsprache bekannt sind. Gemalt wurde das Werk von Hand auf Seide, der Jikusaki besteht aus Holz und ergänzt die klassische Rollbild-Montierung.

Das Motiv von Sonne und Welle steht in der japanischen Symbolik für Erneuerung, Kraft und den steten Wandel der Natur. Für Sammler japanischer Malerei ist dieses Kakemono nicht nur wegen seiner Zuschreibung, sondern auch wegen seiner zurückhaltenden, meisterhaften Bildkomposition ein besonders reizvolles Stück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.