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Bienen vor Wasserfallkulisse von Jodo

Kakemono, Unikat, 188 x 62 cm
Artikelnummer: 6307
  • Höhe 188 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Jōdō

375,00 €

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Artikelbeschreibung

Dieses meisterhafte japanische Kakemono aus der Meiji-Zeit zeigt eine faszinierende Naturdarstellung, die den Betrachter unmittelbar in ihren Bann zieht: Vor dem beeindruckend stilisierten Hintergrund eines mächtigen Wasserfalls schweben drei Bienen ruhig und doch lebendig in der Luft. Die kunstvolle Komposition verbindet geschickt dynamische Elemente – das kraftvolle Herabstürzen des Wassers – mit der sanften Präsenz der Bienen, wodurch eine harmonische Balance zwischen Energie und friedlicher Stille entsteht.

Die filigran gestalteten Felsen und Pflanzen, gemalt in dezenten, natürlichen Farbtönen, bilden einen eleganten Rahmen für das Geschehen und unterstreichen die poetische Atmosphäre der Szene. Der Künstler Jodo nutzt die Seide als Malgrund meisterhaft, um feine Nuancen und subtile Details zum Ausdruck zu bringen, welche die Qualität und Einzigartigkeit des Werkes betonen.

Mit den stilvollen Holz-Jikusaki erhält dieses Kakemono seine authentische, traditionelle Abrundung. Es eignet sich besonders gut als Dekoration in Räumen, die Ruhe, Naturverbundenheit und zugleich eine dynamische Eleganz ausstrahlen sollen. Ein außergewöhnliches Unikat, das Sammler und Liebhaber japanischer Kunst gleichermaßen begeistert und zu Momenten der inneren Einkehr und Inspiration einlädt.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Jōdō
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Meiji (1868–1912), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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