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Augenblick der Stille

Kakemono, Unikat, 200 x 48 cm
Artikelnummer: 6325
  • Höhe 200 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Sansō

280,00 €

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Artikelbeschreibung

Dieses zarte Kakemono aus der Showa-Zeit fängt in feinster Tuschemalerei einen kleinen Vogel ein, der ruhig auf einem alten Ast verweilt. Die Komposition lebt von der Reduktion: Wenige, präzise gesetzte Pinselstriche lassen Äste, Vogel und leichten Wind auf dem Papier lebendig werden. Diese poetische Schlichtheit zieht den Betrachter unweigerlich in den Bann und lädt dazu ein, die Schönheit des Moments zu spüren.

Das Werk trägt den Stempel von Sanso und besticht durch die gelungene Balance zwischen Leere und Form – ein Ausdruck der tief verwurzelten Ästhetik der japanischen Kunst. Gemalt auf traditionellem Papier ist dieses Unikat ein feinsinniges Beispiel für die Kunst der Reduktion, die nicht nur das Auge, sondern auch das Herz anspricht.

Dieses Kakemono eignet sich hervorragend, um in einem Raum einen Akzent von Ruhe und Achtsamkeit zu setzen. Es spricht Menschen an, die sich für die leisen Töne begeistern und die stille Präsenz traditioneller japanischer Malerei zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Ja, dieses Stück trägt die Signatur oder den Stempel von Sansō
Basierend auf den Angaben der Vorbesitzer und des Zustands des Objekts verorten wir es grob in der Epoche Shôwa (1926–1989), können aber keine Angaben zum konkreten Zeitpunkt machen.
Ja, es handelt sich bei diesem Stück um ein echtes handgearbeitetes Unikat, das so kein zweites Mal existiert.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.

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