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Bambus, Chrysantheme und Sakura

Kakemono, Unikat, 167 x 50 cm
Artikelnummer: 4828

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 167 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In feinen, locker gesetzten Tuschelavuren vereint dieses Kakemono gleich drei der beliebtesten Pflanzenmotive der japanischen Malerei: aufblühende Chrysanthemen im oberen Bildbereich, schlanke Bambushalme in der Bildmitte und knospende Blütenzweige am unteren Rand, die den Blick sanft nach unten führen. Die drei Pflanzen wachsen dabei wie natürlich ineinander verschlungen aus einer gemeinsamen Bildachse heraus.

Die drei Motive stehen jeweils für eigene Tugenden – Beständigkeit und Widerstandskraft beim Bambus, Langlebigkeit bei der Chrysantheme, Aufbruch und Erneuerung bei der Blütenpracht – und ergeben gemeinsam eine stimmungsvolle Komposition, die den Wechsel der Jahreszeiten andeutet. Zwei Signaturen mit roten Siegeln, eine bei den Chrysanthemen, eine bei den Blütenzweigen, deuten möglicherweise auf eine Gemeinschaftsarbeit zweier Künstler hin.

Das Bild ist auf Papier gemalt, mit einem hölzernen Jikusaki versehen und stammt aus der Meiji-Zeit. Die zurückhaltende, in Grautönen gehaltene Farbigkeit verleiht dem Rollbild eine ruhige, elegante Ausstrahlung. Ein vielseitiges Motiv für Freunde klassischer japanischer Pflanzenmalerei und traditioneller Symbolik.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.