Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Bambus im Schnee

Kakemono, Unikat, mit Box, 195 x 60 cm
Artikelnummer: 6170

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Nakajima Ariaki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Schwer liegt der Schnee auf den überhängenden Blättern eines Bambushains, während ein kleiner brauner Vogel im Anflug auf einen der Halme dargestellt ist – ein Moment der Bewegung inmitten winterlicher Stille. Die Komposition setzt geschickt reine Tuschetöne für den Bambus gegen die warme Farbigkeit des Vogels und schafft so einen reizvollen Kontrast.

Bambus gilt in der ostasiatischen Bildtradition als Sinnbild von Standhaftigkeit und innerer Stärke, da er sich im Wind biegt, ohne zu brechen, und selbst unter der Last des Schnees seine Form bewahrt. Zusammen mit dem kleinen Vogel entsteht ein Bild von Lebendigkeit, die sich auch unter widrigen Bedingungen behauptet.

Signiert und gesiegelt ist das Kakemono von Nakajima Ariaki, entstanden in der Meiji-Zeit. Zum Werk gehört eine eigene Holzbox. Mit seiner klaren, monochromen Bildsprache und dem winterlichen Motiv ist dieses Rollbild ein stimmungsvoller Akzent für die kühlere Jahreszeit.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.