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Bambus im Wind

Kakemono, Unikat, 190 x 50 cm
Artikelnummer: 4011

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit schwungvollen, teils fast trockenen Pinselstrichen hat der Maler einen Bambuszweig festgehalten, dessen schlanke Blätter sich wie im Wind zur Seite neigen. Die Tuschetöne variieren von tiefem Schwarz bis zu zartem Grau und erzeugen so ein Gefühl von Tiefe und Bewegung, obwohl das Bild vollständig ohne Farbe auskommt. Rechts daneben ergänzt eine mehrzeilige Gedichtinschrift mit Signatur und rotem Siegel die Komposition.

Der Bambus zählt zu den „vier Edlen“ der ostasiatischen Malerei und steht traditionell für Widerstandsfähigkeit, Bescheidenheit und aufrechte Gesinnung, da er sich im Sturm biegt, ohne zu brechen. Diese Symbolik machte ihn über Jahrhunderte zu einem beliebten Motiv für Gelehrte und Kalligrafen. Entstanden in der Shôwa-Zeit auf Papier, ist das schmale, hochformatige Rollbild in eine dunkelbraune Bordüre eingefasst und auf eine Holzstange montiert.

Dieses Kakemono besticht durch seine reduzierte, energiegeladene Bildsprache und eignet sich hervorragend für Liebhaber klassischer Tuschemalerei, die ein Stück fernöstlicher Gelehrtenkultur in ihr Zuhause holen möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.