Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Bambus in der Vase

Kakemono, Unikat, 164 x 46 cm
Artikelnummer: 3831

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 164 cm
  • Breite 46 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In einer schlicht modellierten, mit sicherem Pinselstrich angelegten Tonvase erhebt sich ein Bündel Bambus, dessen schlanke Halme und spitzen Blätter sich elegant in den freien Raum des Papiers hinein entfalten – ergänzt von zarten Orchideenblättern am Fuß des Gefäßes, die dem Bild zusätzliche Leichtigkeit verleihen und den unteren Bildrand harmonisch abrunden.

Bambus gilt in der japanischen Bildsprache als Sinnbild von Beständigkeit, Flexibilität und aufrechter Gesinnung, da er sich im Sturm biegt, ohne zu brechen, während die Orchidee für stille Vornehmheit und Zurückhaltung steht. Begleitet wird die Komposition von einer kalligrafischen Inschrift samt rotem Siegel, wie es bei literatennaher Tuschmalerei üblich ist, wobei Schrift und Bild eine untrennbare Einheit bilden.

Entstanden auf Papier in der Shôwa-Zeit und traditionell auf Holzachsen montiert, verbindet dieses Kakemono malerische Reduktion mit poetischer Aussagekraft. Als Unikat handgemalt, eignet es sich hervorragend für einen Ausstellungsplatz, der Ruhe und stille Eleganz ausstrahlen soll und dem Betrachter Raum für eigene Gedanken lässt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.