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Bambus und Felsen

Kakemono, Unikat, 170 x 78 cm
Artikelnummer: 3531

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 78 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In reiner Tuschmalerei ohne jede Farbe erhebt sich ein Bambushain über zerklüftetem Gestein – ein Motiv, das in der ostasiatischen Malerei seit Jahrhunderten für Widerstandskraft und Bescheidenheit steht. Mit wenigen, sicheren Pinselstrichen fängt der Maler die biegsame Eleganz der Bambusblätter ein.

Die kontrastreiche Verteilung von kräftigem und verwaschenem Tuscheton verleiht dem Bild räumliche Tiefe, während die Felsformationen im unteren Bildbereich für einen ruhigen Gegenpol sorgen. Das Kakemono entstand in der Shôwa-Zeit (1926–1989) auf Papier.

Bitte beachten Sie, dass das Gemälde im Bildbereich eine altersbedingte Beschädigung aufweist, die dem Charakter dieses Unikats als Antiquität jedoch nicht seinen Reiz nimmt. Der Jikusaki aus Holz rundet die klassische Montierung ab – ein Stück mit Geschichte für Sammler traditioneller Tuschmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.