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Bambushain in kraftvoller Tusche

Kakemono, Unikat, 195 x 54 cm
Artikelnummer: 6192

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 195 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dicht gedrängt wachsen die Halme und Blätter dieses Bambushains über die gesamte Bildfläche, gemalt in kraftvoller, doch kontrollierter Tuschetechnik, die jedes Blatt einzeln und dennoch als Teil eines lebendigen Ganzen erscheinen lässt. Die changierenden Grautöne erzeugen eine räumliche Tiefe, als würde ein leichter Wind durch das Blattwerk fahren.

Bambus zählt neben Kiefer und Pflaume zu den „Drei Freunden des Winters" und gilt in der japanischen wie chinesischen Bildtradition als Sinnbild für Flexibilität, Widerstandskraft und aufrechte Gesinnung – Eigenschaften, die sich in seiner Fähigkeit spiegeln, sich im Sturm zu biegen, ohne zu brechen.

Dieses Kakemono ist auf Seide gemalt, die Achse ist mit Beschlägen aus Kunststoff versehen, und das Werk entstand in der Heisei-Zeit. Mit seiner klaren, beinahe grafischen Komposition fügt sich dieses Rollbild ebenso in traditionell wie modern eingerichtete Räume ein und bringt einen Hauch japanischer Gartenkunst ins Haus.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.