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Berg Fuji

Kakemono, Unikat, 200 x 87 cm
Artikelnummer: 4691

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 87 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit nur wenigen, breiten Pinselschwüngen entsteht auf diesem Kakemono die charakteristische Silhouette des Fuji, dessen schneebedeckte Gipfelregion durch helle Aussparungen in der Tuschefläche angedeutet wird. Über dem Berg ziehen locker gesetzte, geschwungene Linien wie Wolkenbänder oder Nebelschwaden, die der Komposition Weite und Bewegung verleihen. Eine kleine Signatur rechts unten schließt das Bild ab.

Der Fuji gilt seit Jahrhunderten als heiliger Berg und wichtigstes Symbol Japans, dem unzählige Maler und Dichter huldigten. Entstanden in der Meiji-Zeit (1868–1912), wurde dieses Rollbild von Hand auf Papier gemalt und zeigt in seiner reduzierten, fast abstrakten Bildsprache, wie viel Ausdruck sich mit wenigen gekonnten Pinselstrichen erzielen lässt.

Die Rollstäbe sind mit Knochenenden versehen. Als Sinnbild für Beständigkeit, Erhabenheit und die enge Verbindung der japanischen Kultur zur Natur ist dieses Kakemono ein stimmungsvolles Unikat für Liebhaber klassischer Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.