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Berg Fuji

Kakemono, Unikat, mit Box, 185 x 146 cm
Artikelnummer: 5425

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 146 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Edo (1603–1868)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Edo-Zeit stammend, zählt dieses Kakemono zu den älteren Stücken seiner Art: Der Berg Fuji erhebt sich still über einer von Dunst umhüllten Hügellandschaft, während sich am Fuß kleine Dörfer mit Kiefern und Bäumen zwischen die Berge schmiegen. Die zarte, altersbedingt verblasste Farbgebung verleiht der Szenerie eine besondere, stille Poesie.

Gemalt in feiner Handmalerei auf Papier, zeigt das Werk die für die Zeit typische zurückhaltende, sepiafarbene Palette, in der sich Jahrhunderte japanischer Landschaftsmalerei-Tradition spiegeln. Vögel ziehen als kleine dunkle Striche über die Berghänge, während die Häuser am Fuß des Fuji mit wenigen Pinselzügen angedeutet sind. Diese warme Patina ist Ausdruck des ehrwürdigen Alters und macht das Stück zu einem echten Zeitzeugen.

Die Montierung in gedecktem Goldbraun mit floralem Muster und Läufern aus Holz rundet den antiken Charakter ab. Geliefert wird das Kakemono in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako) – ein seltenes Sammlerstück für Liebhaber historischer japanischer Kunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.