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Berg Fuji

Kakemono, Unikat, mit Box, 140 x 85 cm
Artikelnummer: 5956

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Okamoto Tohiyoko von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 140 cm
  • Breite 85 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Okamoto Tohiyoko
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In nur wenigen, locker gesetzten Tuschetönen erhebt sich der Fuji aus einem Meer von Wolken – eine Darstellung von großer Zurückhaltung, die dennoch die ganze Erhabenheit des heiligen Berges spürbar macht.

Die Malerei auf Papier lebt von der bewussten Leere der umgebenden Fläche, die dem Betrachter Raum zum Atmen lässt, während wenige dunkle Wolkenschwaden den Gipfel umspielen. Die zarte Linienführung am Gipfel und die tuschig verschwommenen Wolken erzeugen einen reizvollen Kontrast zwischen Präzision und Andeutung, ganz im Sinne der klassischen Suiboku-Malerei. Das Werk trägt Signatur und Siegel des Malers Okamoto.

Aus der Meiji-Zeit stammend, wird das Kakemono inklusive einer eigens signierten Holzbox geliefert – ein reduziertes, meditatives Fuji-Motiv für Liebhaber klassischer Tuschemalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.