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Berglandschaften mit Tempel und Reisendem – 2er Set

Kakemono, Unikat, mit Box, 220 x 71 cm
Artikelnummer: 5951

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hijikata Torej von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 220 cm
  • Breite 71 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hijikata Torej
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses zweiteilige Set japanischer Rollbilder zeigt zwei einander ergänzende Bergszenerien: Auf dem einen Blatt erhebt sich ein Tempel mit geschwungenem Dach zwischen knorrigen Kiefern, auf dem anderen wandert eine Gestalt mit einem weißen Pferd durch neblige Höhenzüge.

Die feine, mit zarten Farbakzenten versehene Tuschemalerei auf Papier zeugt von hoher malerischer Sorgfalt, insbesondere in der Darstellung der Felsformationen und der locker gesetzten Vegetation. Beide Rollbilder tragen Signatur und Siegel von Hijikata Torej und bilden zusammen eine harmonische Bildpaarung, wie sie in der japanischen Kunst häufig für Wandpaare geschaffen wurde.

Aus der Meiji-Zeit stammend, wird das Set inklusive einer eigens signierten Holzbox geliefert – ein seltenes Angebot für Sammler, die zwei zusammengehörige Werke als Ensemble erwerben möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.