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Blauvogel im Herbstlaub

Kakemono, Unikat, 170 x 58 cm
Artikelnummer: 5924

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Yoshida Ikugo von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Yoshida Ikugo
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit leuchtenden Blautönen und feinen Federdetails ist in diesem Kakemono ein kleiner Vogel auf einem herbstlich verfärbten Ahornzweig festgehalten, dessen Blätter in warmem Rot und Gelb changieren. Die Technik der Handmalerei zeigt sich in der sorgfältigen Modellierung des Gefieders, das in mehreren Schichten lasierender Farbe aufgebaut wurde, während ein einzelnes rotes Blatt unterhalb des Vogels als malerischer Farbakzent dient.

Die Kombination aus Singvogel und herbstlichem Laub steht in der japanischen Bildtradition für Vergänglichkeit und die stille Schönheit des Jahreszeitenwechsels - ein Motiv, das die Kachô-ga-Malerei seit Jahrhunderten in unzähligen Variationen hervorgebracht hat.

Das Werk trägt die Signatur bzw. den Stempel von Yoshida Ikugo (1874-1947) und ist auf einem Achsstab aus Holz montiert. Gemalt auf Seide, stammt dieses Rollbild aus der Shôwa-Zeit. Ein farbenfrohes Sammlerstück, das die warme Stimmung des japanischen Herbstes eindrucksvoll einfängt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.