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Blühender Pflaumenzweig

Kakemono, Unikat, mit Box, 177 x 60 cm
Artikelnummer: 6169

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 177 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Sakai Houki
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zarte weiße Pflaumenblüten sprenkeln einen sich elegant windenden Ast, der sich über die Bildfläche dieses Kakemono schwingt, während einzelne Zweige mit roten Nandina-Beeren zusätzliche Farbtupfer setzen. Die geschwungene Linienführung des Astes verleiht der Komposition eine natürliche, fast tänzerische Bewegung, die den Blick des Betrachters mühelos durch das Bild führt.

Der blühende Pflaumenbaum zählt zu den ältesten und beliebtesten Motiven der japanischen Malerei, da er als einer der ersten Bäume im Jahr blüht und damit Hoffnung, Erneuerung und die Widerstandskraft gegen winterliche Kälte symbolisiert. In Verbindung mit den leuchtend roten Beeren entsteht ein Bild von festlicher, beinahe neujährlicher Stimmung.

Das Werk trägt Signatur und Siegel von Sakai Houki, entstanden in der Meiji-Zeit, ausgeführt auf Seide und mit zugehöriger Holzbox überliefert. Ein stimmungsvolles Kakemono, das sich hervorragend eignet, um den Übergang vom Winter zum Frühling in den eigenen Räumen willkommen zu heißen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.